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Sonntag, 09.08.2009

25.8.2008

Vor einigen Augenblicken habe ich die Aktion "Zimmer entrümpeln" (aus meiner Sicht sehr erfolgreich) abgeschlossen.
Man kennt das ja...da gibt es Dinge, die schon immer da gewesen sind, dabei aber keinen Nutzen erfüllen. Von manchen davon trennt man sich leicht, von manchen nicht so. Und dann gibts Dinge, die man bei solchen Aktionen plötzlich wieder ausgräbt. Dinge, von denen man gedacht hat, sie befänden sich sowieso schon längst im Müll. Oder unter einem Sitz in einem Zugabteil des Donau-Spree-Kuriers.
So passiert mit folgendem Corpus delicti:
5 vorne und hinten beschriebene Blätter eines A6 (??) großen Holiday Inn-München Unterhaching Blockes. Und folgendes ist darauf zu lesen:

1. Tag- 25.8.2008
Naja. So überdimensional groß wie sie es kurz zuvor am Telefon beschrieben hatte, war S.'s Koffer nun auch wieder nicht. Er reichte ihr höchstens bis zum Knie. Da sah die Sache bei mir schon wesentlich anders aus. Neben dem 1m hohen Koffer, den ich hinter mir her zog, hatte ich auch noch diverse andere Gepäckstücke zu befördern: meine neue Mod-Vespa-Styler- Tasche (die mittlerweile übrigens zu meinem Missmut einen weißen Fleck auf der Vorderfront aufzuweisen hat. S. hat mir dazu geraten, Nagellack auf die beschädigte Stelle zu schmieren...wenn das mal gut geht), einen Rucksack mit dem Nötigsten (CDs, Kuschelkissen,...) und ein eben erworbenes kleines... Sackerl mit dem ALLERnötigsten (Extrawurstsemmeln mit Essiggurken, Wasser, Kekse, Äpfel,...) Man hätte annehmen können, dass es der guten alten S. bei diesem Unterschied des Handicaps zu meinem Nachteil wesentlich leichter fallen sollte, sich auf die Rolltreppe zu bewegen. Dem war natürlich nicht so, denn anscheinend hatte die Dame verdrängt, dass Rolltreppen nicht ohne Grund so heißen. Die bewegen sich nun mal. S. steigt also auf die oberste Stufe der Rolltreppe, dreht sich ungefähr 10 Minuten danach um, um ihren Koffer zu sich zu hieven, wobei sie bemerkt, dass sich ihr Koffer schon längst außer Reichweite befindet, nämlich noch immer am obersten Absatz der Rolltreppe. S.'s Versuche, die Rolltreppe so elegant wie möglich zurück hinauf zu schreiten, scheitern elendiglich. Stellen sie sich eine Mischung aus Peter Rapp bei Dancing Stars und einem Troll mit akutem Harndrang vor, und sie müssten ansatzweise ein Bild der S. in dieser Situation vor sich haben.
Nachdem dieser erste Schock überwunden war und wir auch sogleich in den falschen Teil des Zuges stiegen, nämlich in den, der nach Timbuktu (oder so ähnlich) gefahren wäre, fanden wir doch endlich 2 Plätze im richtigen Zug. Wir teilten uns das Abteil mit einer waschechten Berlin- Pankowerin ("Pankow ist ja genau entgegengesetzt zu Treptow", bemerkrte S. ganz schlau.)
Zwei Stunden Linz-Aufenthalt schreien geradezu danach, genutzt zu werden. Nein, nicht mit auf-dem-Koffer-sitzen-und-von-Fremden-angeschubst-werden, liebe S. . Spendabel wie ich nun mal bin, ging die Runde Schloießfach-Gebühr an mich. Selbstverständlich half ich der kleinen zarten S. dabei, ihren fliegengewichtigen Koffer ins Schließfach zu manövrieren. Ein leichtes, wenn man nicht-wie Fräulein S.- Pudding in den Oberarmen hat. Aber was tut man nicht alles. Ich will doch nur dein Bestes.
darum zogen wir dann auch los, hinaus in die Metropole Linz. Schön, das ganze Ambiente rund um den Hauptbahnhof. Und diese kulturelle Vielfalt im umliegenden Gebiet. Beeindruckend. Nicht umsonst ist Linz also Kulturhauptstadt 2000....2000...ähm...irgendwas...9??...9...echt?
S.'s kulturelles Highlight unserer Wanderung waren anscheinend ein paar verschwitzte Typen, die sie durch das Fenster eines Fitnessstudios erspähte. Ich hingegen habe unterdessen endlich das Konzept der Stadt Linz durchschaut. Es ist nämlich so, dass unterhalb von Linz eine zweite Ebene der Stadt existiert. Abgänge zum Untergrund an allen Ecken machen darauf aufmerksam. Aufgrund dieses 2-Ebenen-Systems und der daraus resultierenden enormen Größe der Stadt, wird klar, warum der Bahnhof hier so derbe groß ist. Für eine normale Stadt wäre so ein derbe großer Bahnhof nämlich niemals notwendig.
Na diesem Bahnhof sind ich und S. vor rund einer Stunde in unseren Zug nach BERLIN gestiegen. 9 Stunden to go. Ich mag mir die Zähne putzen.

Schöne digitale Welt. Wieder ein Zeitdokument der ganzen Welt offengelegt. Der Lernfaktor daraus bleibt fraglich. Aber zumindest kann ich mich jetzt endlich auch von den letzten Überbleibseln der Aktion "Zimmer entrümpeln" trennen.

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Montag, 29.06.2009

You're at home, baby...

HohesC ist wieder da.
Wie? Wieder da? War es denn jemals weg? Geht doch gar nicht. Nicht hier. Nicht im Internet. Da ist man nämlich nie wirklich weg. Und wenn man dann doch weg ist, fällts sowieso keinem auf dass man weg ist, weil das Internet ist immer da. Und dort. Und überall.
Und wenn man dann zurück ist, fällt das genauso wenig auf. Warum sollte es auch? Man war ja schließlich gar nie weg. Ich war ja auch immer hier. Also eigentlich hier. Aber das ist ja alles dasselbe. Hier im Internet.
Schwenk in die Wirklichkeit. Dort war ich nämlich tatsächlich weg. 5 Monate lang. Ein paar Länder weit entfernt von hier. Und jetzt bin ich wieder da. Wie? Wieder da? Das warn doch nie im Leben 5 Monate! Doch. Schon. Wie schnell die Zeit doch vergeht. Ja, wo ist sie nur hin, die ganze Zeit?! Sowas hat man sich wohl auch schon vor einigen tausend Jahren gefragt. Lösung gibts noch immer keine. Außer that you can't stop the tick of time.
Zeit.
Ich will sie nutzen. Da draußen, in der Wirklichkeit.
Und hier an diesem Fleck entstehen von nun an wieder Dokumente dieser Zeit. Wenn ich jedenfalls ein bisschen davon übrig habe.
...cause I'm always where I need to be...

...zum Beispiel
am 3.7.2009 im nonstop Kino Graz (club nonstop)
am 4.7.2009 am Hauptplatz Graz (Stadtfest: Sasha)
am 5.7.2009 in der Arena Wien (Arctic Monkeys, The Kills)
am 6.7.2009 in der Arena Wien (The Kooks, Primal Scream)



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Dienstag, 12.05.2009

H.E.T.


HET wenn er nach dem Fußball Training zum Essen kommt und lacht wenn er hereinspaziert.
HET wenn er versucht, Käse auf seinem Stück Fleisch schmelzen zu lassen.
HET wenn er meint, er mag meine hausgemachten Burger.
HET wenn er meinen Aufsatz korrigiert und sich dabei selber oft unsicher ist.
HET wenn er auf meinem Bett hockt und gut zuhört.
HET wenn er in meinem Zimmer herumhüpft und versucht, Pippi Langstrumpf auf schwedisch zu singen.
HET wenn er mich einlädt um einen Film anzuschauen und während er geht ein Lied singt, das denselben Titel trägt...

...when you're lonely I'll be there for you

If only you would lead me through...

Er braucht keine "Pflichttage" beim Beantworten von Nachrichten.
Er muss sich nichts darauf einbilden wer er ist oder wie er aussieht, obwohl es tatsächlich gerechtfertigt wäre.
Er muss kein Arschloch sein.
Er ist einfach nur ein Schwede. Einer davon.
Und das reicht vollkommen.

Gotta love Sweden.

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Freitag, 20.02.2009

Sweden Calling


Aufgrund meines derzeitigen Aufenthaltes im wunderbaren Schweden, wurde auch der Inhalt dieses Blogs kurzzeitig an eine andere Stelle verlegt, und zwar hier hin:
http://hohesc-sweden.blogspot.com/
Herzlichen Dank für ihr Verständnis,
Ihr hohesNordenC

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Mittwoch, 31.12.2008

2009...122 minutes to go


Im Fernsehen läuft "Fuck Forever"und mir ist schlecht vor lauter Brötchen und Keksen. Kopfweh hab ich auch. Und mir ist langweilig.
Nevertheless...
2008 war Limit geil.

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